Warum eigentlich Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing & Co. nutzen? Besonders für mittelständische Unternehmen gibt es gute Gründe, Social Media in die eigene Marketingstrategie zu integrieren.

Neue Kunden erreicht man online am besten dort, wo sie regelmäßig aktiv sind. Und genau da kommen Social Media Kanäle ins Spiel.

Social Media für KMU – B2B & B2C

In den sozialen Netzwerken sind, je nach Kanal, sowohl Endkunden als auch Geschäftspartner unterwegs. Während aktives Social Media Marketing in Xing und LinkedIn vor allem Mittelständlern im B2B Bereich (Business-to-Business) Wettbewerbsvorteile ermöglicht, gelten Facebook und Instagram häufig pauschal als B2C Kanäle. Das kann sich jedoch je nach Branche und Themenumfeld als Trugschluss erweisen.

Viele große Unternehmen nutzen bereits das Potenzial von Social Media über verschiedene Kanäle. Der Mittelstand hat hier häufiger Nachholbedarf. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können sich allerdings mit einer professionellen Social Media Strategie in hohem Maß von Mitbewerbern abgrenzen.

Welche zentralen Ziele unterstützt Social Media Marketing?

  • Reichweite: Bleiben Sie online sichtbar für bestehende und neue Zielgruppen.
  • Markenbewusstsein: Etablieren Sie Ihr Unternehmen / Ihre Marke in den Köpfen bestehender und neuer Zielgruppen.
  • Lead-Generierung: Unterstützen Sie Ihre Vertriebs- und Unternehmensziele effektiv mit gut geplanten Social Media Kampagnen.
  • Dialog & Interaktion: Nutzen Sie den direkten Draht zu Interessenten, die Sie in den sozialen Netzwerken persönlich ansprechen können.

5 Tipps für Ihr Social Media Marketing im Unternehmen

Wie gelingt es Mittelständlern im Social Media Bereich aktiv zu werden und erfolgreich zu bleiben? Auf eine gute Vorbereitung kommt es an Mit einer strategischen Planung sparen Sie langfristig Zeit. Wenn Social Media Ziele im Vorfeld klar definiert und Aufgaben gut strukturiert sind, können Sie gleichermaßen vorausschauend als auch spontan reagieren.

1. Besser planen: Was sind wichtige Voraussetzungen für Social Media?

Nichts ist unproduktiver als Social Media ohne Plan: Damit die ersten Posts nicht direkt ins Leere laufen, sollten generelle Ziele für den jeweiligen Social Media Kanal (z.B. Facebook) und auch für jede spezifische Kampagne (z.B. Bewerben zu einem konkreten Thema) definiert werden. Stellen Sie auch sicher, dass Sie Ihre Aktivitäten messen können. Denn genau diese Möglichkeiten der Auswertung entscheiden am Ende darüber, ob Ihr Social Media Engagement erfolgreich ist.

Eigentlich selbstverständlich, wird aber oft vergessen: Binden Sie Links zu Ihren Social Media Profilen auch auf Ihrer Unternehmenswebseite & Ihrer Kommunikation (z.B. E-Mails) ein. So können sich Interessenten mit nur einem Klick schnell und unkompliziert mit Ihnen auf weiteren Kanälen vernetzen.

2. Besser strukturieren: Wie werden aus Social Media Posts erfolgreiche Kampagnen?

Sehen Sie Social Media von Beginn an nicht nur als zusätzlichen Arbeitsaufwand, sondern als weiteren Marketingkanal. Dementsprechend lohnt es sich, einen professionellen Social Media Redaktionsplan zu erstellen. Damit stellen Sie zudem sicher, dass Ihr Social Media Auftritt keine Eintagsfliege bleibt, sondern Sie Interessenten in regelmäßigen Abständen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing & Co. zu Ihren selbst gewählten Schwerpunkten informieren.

Sie haben die Qual der Wahl: Themen für Social Media sind so vielfältige wie die unternehmerische Bandbreite der Mittelständler in Deutschland. Am besten finden Sie einen gelungenen Mix aus Inhalten zum Unternehmen / zu Ihrer Marke sowie aus Themen rund um Ihre Produkte und Dienstleistungen. Und denken Sie dabei daran: Mit einem Social Media Post allein ist das Ziel längst nicht erreicht. Planen Sie stattdessen für wichtige Themen eigenständige Kampagnen, denn auch in Social Media agieren Sie nur mit entsprechendem Werbebudget reichweitenstark innerhalb der gewählten Zielgruppe.

3. Zielgerichtet arbeiten: Wie erreicht man eine gute Social Media Präsenz?

Social Media ist mehr als nur ein Zeitvertreib: Investieren Sie in eine gute Pflege der aktiv genutzten Kanäle, damit diese Ihre Social Media Kampagnen bestmöglich unterstützen. Egal ob Fanpage, Unternehmens-Feed oder Gruppe: Versorgen Sie Ihre Follower regelmäßig mit neuen und vor allem relevanten Inhalten. Auch der aktive Dialog mit Interessenten, die Sie zu Ihren Beiträgen ansprechen, gehört dazu. Wer individuell und professionell auf Fragen, Lob oder auch Kritik reagiert, hinterlässt häufig einen guten, bleibenden Eindruck.

4. Zielgerichtet kommunizieren: Welche Social Media Kanäle und welcher Content eignen sich?

Weniger ist manchmal mehr: Konzentrieren Sie sich zunächst am besten auf einige wenige Kanäle, die für Ihr Unternehmen und das konkrete Branchenumfeld als besonders relevant erscheinen. Dazu müssen Sie sich natürlich im Vorfeld über die Zielgruppe im Klaren sein, die Sie online und speziell in den sozialen Netzwerken erreichen möchten.

Hierzu eine erste Orientierungshilfe:

  • Beliebt & bekannt: Instagram, Facebook, YouTube
  • B2B Must-Have: Xing & LinkedIn
  • News & Trends: Twitter
  • Beliebt bei jungen Leuten: Snapchat
  • Hidden Star im Bereich Video: TikTok
  • Hidden Star im Bereich Foto: Pinterest

In Abhängigkeit von der zu erreichen Zielgruppe stecken Sie ebenfalls ab, welche Inhalte Sie in den sozialen Kanälen teilen. Für diesen Content gilt insbesondere: Bleiben Sie authentisch und definieren Sie Grundregeln für die Kommunikation in Social Media:

  • DU oder SIE Ansprache?
  • Brand (Logo) zentral verankert im Bild?
  • Wer ist verantwortlich für welche Aktion? (Posts, Kommentare, Aktionen) usw.

5. Regelmäßig kontrollieren: Wie wertet man Social Media Aktivitäten aus?

Social Media Marketing zahlt sich für Unternehmen nur dann aus, wenn es möglichst professionell betrieben und ausgewertet wird. Wie also findet man am besten heraus, ob die gewählten Inhalte für die Zielgruppe ansprechend und relevant waren? Welche Posts waren bei Followern in Sachen Liken, Teilen oder Kommentieren besonders gefragt?

Bei vielen Social Media Plattformen stehen Ihnen Statistiken zur Auswertung zur Verfügung, zum Beispiel Facebook Insights oder Twitter Analytics. Ergänzend dazu kann und sollte man weitere Tools zur Webanalyse (z.B. Google Analytics) einbeziehen, um ein möglichst detailliertes Reporting zu den aktuellen Social Media Aktivitäten zu erhalten.

Kontinuität ist Trumpf: Nur mit einer regelmäßigen Auswertung erkennen Sie Trends oder können basierend auf den Erkenntnissen zu bisherigen Aktivitäten neue Kampagnen noch erfolgreicher planen und umsetzen.

Fit für Social Media?

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Bildnachweis: Pixabay – Wokandpix / geralt

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